So kommst Du zu Deiner inneren Ruhe

Heute ist ein ganz besonderer Tag – der Tag der inneren Ruhe.

Doch was bedeutet eigentlich innere Ruhe, warum ist die innere Ruhe so entscheidend für ein glückliches Leben und wie kehrt in Dir und Deinem Leben nachhaltig innere Ruh ein? Diese Fragen besprechen wir gemeinsam im nachfolgenden Blogbeitrag.

Ganz viel Freude und viele Erkenntnisse beim Lesen.

Warum ist innere Ruhe so wichtig?

Die innere Ruhe oder auch der Zustand der Gelassenheit bringen grosse Vorteile mit sich:

  • Du bist ausgeglichen und damit maximal leistungsfähig
  • Du bist geistig klar
  • Du handelst überlegt, geschickt und proaktiv
  • Im Zustand der inneren Ruhe bist Du emotional stabil. Umstände im Aussen bringen Dich kaum oder nur kurz aus dem Gleichgewicht
  • Der Körper befindet sich in einem ausgeglichenen Zustand. Stress und Nervosität sind kaum vorhanden.

Es lohnt sich also, sich etwas intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wie kehrt innere Ruhe auch in meinem Leben ein?

Der Zustand der inneren Ruhe oder der Gelassenheit ist ein Ergebnis. So wie Mut entsteht, indem Du Dich bewusst mit Deiner Angst beschäftigst, so erschließt Du Deine Oase der inneren Ruhe, indem Du Dich mit den Dingen beschäftigst, die Dich von der inneren Ruhe trennen. Stelle Dir dazu die nachfolgenden zwei Fragen:

  1. Welche inneren Zustände trennen Dich aktuell von der inneren Ruhe? Welches Thema ist bei Dir vorherrschend? Ist es die Nervosität, der Stress, die emotionale Achterbahnfahrt?
  2. Wie entstehen diese destruktiven inneren Zustände in meinem Leben und wie verändere ich sie?

Die Themen, die Dich momentan von der inneren Ruhe trennen können sehr vielfältig sein. In den nachfolgenden zwei Abschnitten konzentrieren wir uns auf das Thema „emotionale Achterbahn“ und das Thema „Stress“.

So verwandelst Du negative Emotionen in innere Ruhe

Wer kennt sie nicht. Die Situationen im Alltag, die uns triggern und die uns mit Hochgeschwindigkeit aus dem Zustand der inneren Ruhe rauskatapultieren. Beispiel:

Du sitzt im Meeting und ein Geschäftskollege triggert Dich. Du kochst innerlich, musst aber gleich im Anschluss ein Referat halten. Du kannst weder den Raum verlassen noch kannst Du Deinem Ärger Luft lassen.

Solche „akuten“ Situationen führen dazu, dass wir weder Raum noch Zeit haben, um den Emotionen Luft zu lassen oder diese zu transformieren. In solchen Situationen ist es wichtig, auf Tipps und Tricks zurückzugreifen, die einen sofortigen Wandel ermöglichen.

Wenn es Dir gelingt, die innere Ruhe zu erobern, so hast Du mehr getan als derjenige, der Städte und ganze Reiche erobert hat.

– Michel de Montaigne –

Wir sind in jedem Moment vollendet, vollständig und uns stehen in jedem Moment alle Ressourcen, Gefühle und Gedanken zur Verfügung.

Wenn wir stark in der Reaktion sind, dann vergessen wir das oft. Wir scheinen gerade keinen Zugriff auf den Zustand der geistigen Klarheit zu haben. Doch das ist ein Irrtum. In Momenten der Reaktion identifizieren wir uns fälschlicherweise mit unserem Gefühl. Wir glauben dieses Gefühl der Wut, der Entrüstung, der Enttäuschung zu sein. In Wirklichkeit sind wir niemals diese Emotion. Wir sind so viel mehr als die Emotion, die sich in dem Moment gerade im Körper ausbreitet. Stell Dir dazu folgendes Bild vor:

Negative Emotionen sind wie Wolken, die sich von jetzt auf gleich am klaren Himmelszelt ausbreiten. Sie bedecken die Sonne und lassen die Temperatur spürbar sinken. Es beginnt zu regnen. Das plötzliche Aufziehen der Wolken und der Regen könnte uns zur Annahme verleiten, dass die Sonne verschwunden ist. Wir sehen sie nicht mehr, also muss sie verschwunden ein. Doch dem sei weit gefehlt. Die Sonne ist immer da. Wir können sie in dem Moment einfach nicht sehen.

Verfällst Du in eine emotionale Reaktion, so nimm drei tiefe Atemzüge und werde Dir bewusst „Moment mal, ich bin nicht diese Emotion. Diese Emotion ist gerade nichts weiter als eine Wolke an meinem inneren Himmelszelt!“. Nimm die Wolke wahr. Nimm den Anteil in Dir wahr, der diese Wolke hat erscheinen lassen und werde Dir bewusst, dass hinter dieser Wolke die Sonne scheint. Versuche nicht diesen Anteil zu bekämpfen. Nimm einfach nur wahr und werde zum eigenen Beobachter. Verbinde Dich dann mit der Sonne in Dir. Erinnere Dich an einen Moment, in dem Du Dich sehr kraftvoll gefühlt hast. Vielleicht eine Situation als Du im Urlaub warst? Wo war das? Welche Menschen waren da? War Musik im Hintergrund zu hören? Welche Temperaturen waren da? Verbinde Dich mit all Deinen Sinnen mit dieser Situation. Gehe ins bewusste Erleben und es wird Dir gelingen, Deine innere Haltung zu verändern.

WICHTIG! Solche Übungen dienen der vorübergehenden Transformation einer destruktiven Emotion. Die Ursache, warum dieses Gefühl überhaupt entstanden ist, ist damit noch nicht beseitigt. Du möchtest eine nachhaltige innere Ruhe etablieren? Dann schreib in solchen Situationen – wenn möglich – kurz auf wie sich die Situation darstellte, damit Du später in einer ruhigen Minute reflektieren kannst.

Nachhaltige Etablierung von innerer Ruhe in Deinem Leben

Veränderung geschieht immer dann, wenn Du beginnst die Dinge auf eine andere Art und Weise zu tun als bisher. Denn laut Einstein ist das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten die Definition von Wahnsinn.

Schritt 1: Bewusstsein schaffen

Du hast zu Beginn des Blogbeitrags für Dich bereits die Frage beantwortet, was Dich aktuell vom Zustand der inneren Ruhe trennt. Beim Schritt 1 setzen wir an genau diesem Punkt an. Überlege Dir ganz genau wie sich das in Deinem Leben aktuell zuträgt. Was erlebst Du momentan in Deinem Leben? Beschreibe es möglichst genau und differenziert.

Wichtig! Wenn Deine Antwort zum Beispiel lautet „die anderen wollen die ganze Zeit etwas von mir“. So liegt der Fokus im Aussen. Stelle Dir an dieser Stelle die Frage „was löst das in mir aus?“. Fühlst Du Dich dadurch gestresst? Fühlst Du Dich bedrängt, eingeschränkt? Lässt das eine innere Unruhe in Dir entstehen?

Nachdem Du den Zustand in Deiner Innenwelt identifiziert hast, kannst Du Dir in einem zweiten Schritt die Frage stellen – um was geht es wirklich? Wenn Du Dich zum Beispiel gestresst fühlst, so könnte es in Wirklichkeit um folgende Themenfelder gehen:

  • Du machst Dir um Dinge Gedanken, die gar nicht in Deinem Verantwortungsbereich liegen
  • Du fühlst Dich für das Wohlergehen einer Person verantwortlich und nimmst Dinge auf Dich, die gar nicht zu Dir gehören
  • Du glaubst weiter sein zu müssen als Du aktuell bist
  • Du glaubst ein Ergebnis abliefern zu müssen, damit Du gut genug bist
  • Du hast die Tendenz Dinge zu übernehmen, anstatt andere Menschen in der Planung miteinzubeziehen und wenn Du das nicht alles übernehmen würdest, dann wäre das ein Problem für Dich, weil Du Dich unbewusst damit aufwertest
  • Du glaubst, dass nur Du das kannst
  • Du glaubst zu wenig von etwas zu haben (Geld, Zeit, Raum…)
  • Du glaubst etwas nicht genug gut zu können
  • Du glaubst etwas besonders gut machen zu müssen

Also um welches Thema geht es wirklich?

Schritt 2: Verständnis schaffen

Jeder Zustand, so auch Stress, ist ein Ergebnis. Wenn Dich Stress vom Zustand der inneren Ruhe fern hält, so stell Dir die Frage „Welche Situationen, Aussagen, Umstände stellen für mich Stressoren (= Auslöser für Stress) dar?“.

Beispiel: Oftmals lassen wir uns von Umständen stressen, die absolut irrelevant sind. Wenn Du zum Beispiel der Meinung bist, dass Du nicht gut kochen kannst, dann wirst Du jedes Mal, wenn Du in die Küche gehst, wenn es darum geht den Kochplan zu machen oder wenn Du einkaufen gehst, mit Deiner eigens zugeschriebenen Unfähigkeit konfrontiert. Du denkst möglicherweise „ich muss mich für einen Kochkurs anmelden“ oder „ich müsste mir mal den einen oder anderen Trick zeigen lassen“ oder „eigentlich müsste ich das doch können! Das kann doch nicht so schwer sein“. Weil aber jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, verwirfst Du die Umsetzung der angedachten Maßnahmen und beim nächsten Gang in der Küche beginnt die Gedankenschleife wieder von vorne.

Trainiere Dich darin Deine Gedankenschleifen zu beobachten und herauszufinden, welche Stressoren Du tatsächlich hast und vor allem warum Du diese Stressoren hast. Das ist die unabdingbare Basis dafür, eine nachhaltige Veränderung von der inneren Unruhe hin zur inneren Gelassenheit zu erzielen.

Brauchst Du Unterstützung bei der Beantwortung der Fragen, worin bei Dir effektiv das Thema oder worin der Auslöser für Deinen inneren Zustand besteht?

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Ich und mein Team freuen uns auf Dich.

Alles Liebe,

Deine Sandy

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